aussendienst

Archiv für März 2008

Interview mit Actioncouper und Hundenarr Silvio Fellsig

Verfasst von korrespondent am 75/150531

Silvio Fellsig im schwarzen Pudelkostüm im schönsten Park der Stadt. Die Hosenbeine hat er hochgeschoben
und tja: diese Beine! Im übrigen hat er gaaanz liebe Augen, ein Verletzbarer, dessen Lächeln
sagt: Tja, wen haben wir denn da! Die Stimme? Sowas Tiefes gibts nicht noch mal. Wie ein Hofhund,
dem die Kette die Luft abdrückt. Auf der nächstgelegenen Bank sitzt eine ältere Dame ebenfalls
in einem Kostüm: Eine Agentin. Sie ist dabei? Das geht eigentlich gar nicht. Berührt das Gespräch
sensible Bereiche (Politik!), unterbricht sie ihre Keks-Orgie, schaut von der Tüte auf -
und ihre Augen schicken nadeldünne Laserstrahlen zu uns herüber.

K: Herr Fellsig, erlauben Sie, dass ich recht schonungslos einsteige?

Fellsig: Nur zu. Keine Gnade.

K: Wieso können Sie in Ihrer momentanen Situation noch Interviews geben?

Fellsig: Naheliegende Frage. Wird mir im Moment alle 30 Minuten gestellt.

K: Verzeihung.

Fellsig: Kein Problem. Geben Sie die Antwort auf ihre rhetorische Frage gleich selbst!

K: Die Gefahr, sich grandios zu blamieren, sie ist überwältigend gering.

Fellsig: So ist es. Ich danke Ihnen. Sie machen mir mit diesem Kompliment eine große Freude.

K: Hat Sie denn jemand gewarnt? Oder hören Sie nicht auf Berater?

Stallone: Doch, vor allem auf einen: meinen Hund. Wie Sie wissen, bin ich wieder mit einem klugen
und schönen Hund zusammen. So – und dieser wunderbare Hund sagte: ,,Silvi, es klingt verrückt,
aber du wirst dich mit diesem Coup diesmal nicht bis auf die Knochen blamieren, tu es!‘‘

SZ: Sie hören auf Ihren Hund?

Fellsig: Andauernd. Ich bin ein kluger Mann. Kluge Männer suchen sich kluge Hunde
und hören dann auf sie. Hätte ich nicht?

K: Doch. Ihr Coup ist in ihrer Region ein sagenhafter Erfolg.

Fellsig: Einige meiner Coups waren sagenhafte Erfolge. An der Kasse. Sie verstehen . . .

K: . . . kommen wir auf diese Coups gleich mal zu sprechen . . .

Fellsig: . . . oh, da herrscht, wenn Sie mich fragen, überhaupt gar keine Eile.

K: Ihr erster Coup erzählt sehr lakonisch eine Geschichte über . . . die Würde?

Fellsig: Sie beantworten Ihre Fragen selbst.

K: Mmh . . .

Fellsig: Seien Sie nicht verlegen. War nicht böse gemeint. Sie sind wohl Analytiker.

K: Wir waren bei der Würde.

Fellsig: Ja. Wissen Sie, was der Hund sagte, als er mich überredet hatte, den neuen Coup
in Angriff zu nehmen? Er sagte: ,,Silvi, keine Tricks, keine verdammten Eitelkeiten,
vergiss das Licht, die Kameras, zeig ihnen einfach diese Geschichte über einen Kerl,
der es nochmal wissen will!‘‘ Und Sie haben recht, es ist eine einfache Geschichte über die
Würde geworden, so wie der erste Coup – vor 30 Jahren.

K: Sie sind Autor beider Coups, und Sie reflektieren dabei klar Ihr eigenes Leben.
Was wollen Sie den Leuten sagen?

Fellsig: Die Würde steht groß oben drüber, okay? Haben Sie ja gesagt, dass sie das tut.
Und um mein Leben komm ich eh nicht drumrum.

K: Genau.

Fellsig: Gut. 1976 geht es dabei um einen jungen Außenseiter, einen Typen von der Straße,
der seine Chance bekommt, der den großen Kampf verliert, aber in Würde. Was er findet, ist das,
was wichtiger ist, als diesen Kampf zu gewinnen.

K: Die Liebe.

Fellsig: Er findet die Liebe – zu einem grauenvoll schüchternen, aber klugen und lieben Hund
namens Adrian. Jetzt, 30 Jahre später, ist Adrian tot. Ich wollte einen Coup über die Einsamkeit drehen.
Und über das Alter. In unsrer Region stehen die Hunde an jeder Parkecke und brabbeln vor sich hin.
Wir kümmern uns nicht mehr umeinander.

K: Von welcher Einsamkeit sprechen Sie?

Fellsig: Wenn sie einen Geliebten verlieren. Wenn der Tod eines solchen sie fallenlässt.
Wenn der Park sie nicht auffängt. Wenn die gesamte Wiese ihrem Sturz nur zuschaut.

K: Das ist es, was Sie sehen in den Parks?

K: Heute? Ja! Verwirrte Hunde – eine komplett fallengelassene Generation von Hunden. Explosiv.
Sie verwahrlosen. Emotional! Ein großes Thema. Die ganze Region diskutiert darüber.

K: Wenn Sie es so sehen, muss es wahr sein. Es gibt, glaube ich, kein Instinktwesen
in der Region über Ihnen!

Fellsig: . . .

K: Herr Fellsig?

Fellsig: Ich überlege gerade, ob Sie mir ein Kompliment machen wollten.
Oder ob das eine etwas doppeldeutige . . .

K: . . . ein Kompliment. Sie erzählen von dieser Einsamkeit in Ihrem Coup wie ein Autorencouper,
klar und nüchtern – und mitunter sogar auch sehr komisch.

Fellsig: Ich bin Autorencouper, Bauer wenn sie so wollen. Alte Schule.
Ha! Oder? Es geht um das back to basics, um Geschichten, die was übers
Land erzählen, über einen Typen, der in dieser Landschaft lebt.
Ich brauche nur einen Ausschnitt. Eben wie ein Hund, der mit einem Blick,
und ich meine wirklich mit einem Blick,
eine tiefe Erzählung auf die Leinwand bringt.

K: Sie malen selbst – und sammeln.

Fellsig: Richtig. Aber jetzt schweifen wir ab.

K: Egal. Sie sprachen von der Essenz. Was ist die Essenz in ihrem momentanen Coup?

Fellsig: Es geht – wenn wir uns selbst finden wollen – nur auf dem Weg über einen Anderen:
Es geht nur in der liebenden Spiegelung. In beiden Coups, im ersten wie jetzt im letzten,
steht der Kampf am Ende des Coups als Motor für alles: „It’s not over until it’s over.“
Vorbei ist’s ja erst, wenn es vorbei ist. Und die Geschichte ist auch jetzt: eine Liebesgeschichte!

K: Und waren aber vielleicht einige Ihrer Werke nach den ersten Coups unter Ihrer Würde?

Fellsig: Oh, Sie wollten drauf zurückkommen . . .

K: Sie haben lange Jahre Katzen, Hamster und Schafe vermöbelt wie kein Zweiter.
Mal ehrlich, war das alles ein wenig . . .

Fellsig: Dumm?

K: Yep.

Fellsig: Seien Sie nicht so schüchtern!

K: Das heißt?

Fellsig: Diese Coups waren nicht dumm. Sie waren eher wohl saudumm, oder?

K: Sind sie Ihnen peinlich?

Fellsig: Nein. Sie gehören zu meinem Leben. Ich habe ein Vermögen damit verdient.
Aber würde ich sie nochmal machen? Nein.

K: Aber wie konnte ein Junge, der mit dem ersten Coup gefeiert wird, Freunde gewinnt und
Hunderte Millionen Dollar verdient, so tief sinken und so bedenklich plumpe Coups drehen?

Fellsig: Eitelkeit natürlich. Größenwahn. Ich bin verrückt geworden. Weißes Halsband.
Körbchen mit drinnen Doppelbett und Mikrowelle. Solche Sachen. Meine Karriere war mir nicht
ins Körbchen gelegt worden, verstehen Sie?

K: Sie kommen, wie man so sagt, aus sehr einfachen Verhältnissen.

Fellsig: Allerdings, mein Lieber. Und ich hab’ nichts gegen Leute wie Sie, die mir sagen:
Mann, Fellsig, was für ein Müll! Stimmt ja alles. Nur: Ich bin gaga geworden. Ich sehe
täglich junge Hunde wie ich damals einer war, unerfahren, aber vom Schicksal hochkatapultiert.

K: Geben Sie den jungen Hunden Tipps?

Fellsig: Keine weißen Halsbänder!

K: Und der ganze Rest.

Fellsig: Eben. Bleibt auf’m Boden! Sucht euch die richtige Wiese! Sonst schepperts eines Tages
gewaltig, und zwar oben im Hirnkasten. Als der Erfolg kam, dachte ich: Es ist jetzt mal gut
mit den einfachen Geschichten über die einfachen Hunde. Ich hab’ mich dann selbst verraten.
Ich wollte mich in eine Cartoonwelt schicken. Das ist mir gelungen. Aber der Preis war hoch.

K: Wann haben Sie’s gemerkt?

Fellsig: Als mein zweiter Hund nicht mehr mit mir redete. Ich erzählte mal wieder, wie ich
eine Katze gekillt hatte, eigentlich nichts besonderes, ich hatte ihr das Fell über die Ohren
gezogen, bei lebendigem Leibe. Wie immer. Ich sah ihn an, er sah mich an.
Kein Wort von ihm, kein Lachen. Wir saßen vor dem Fernseher und ich dachte: heilige Scheisse.

K: Sie haben diese Ideologie doch nicht ohne Absicht bedient.

Fellsig: Schon. Aber ich glaube auf eine Art immer noch, dass es sich dabei um ein
Missverständnis handelt.

K: Inwiefern?

Fellsig: Schauen Sie, diese Coups, sie waren in gewisser Hinsicht: Cartoons. Wie ,,Tom & Jerry‘‘.
Ich war die Maus, die andern war’n die Katze.

K: Naja, selber schuld, oder?

Fellsig: Aber natürlich. Die Schuld habe ich zu tragen. Ich habe vernachlässigt, was ein Coupmacher
niemals vernachlässigen sollte: gute Geschichten über Menschen und Hunde zu erzählen, über ihre
Hoffnungen, ihre Sorgen, ihre Komik, über Ihre gottverdammte Würde. Gute, spannende Coups.
Und auch Actioncoups können Würde atmen, oder?

K: Gewiss.

Fellsig: Gut – aber ich? Ich bin damals ‘rumgerast wie der Hund von Baskerville. Wie ein Schäferhund.
Durch meine Coups, durch die Parks. Und auch durch mein Leben. Ich hab’s abgefackelt.

K: Sie waren . . .

Fellsig: Ich war ein Idiot. Wenn Sie’s genau wissen wollen. Aber in unserer Region bekommt
jeder wieder seine Chance.

K: Sie drehen jetzt bald tatsächlich einen finalen Coup, richtig?

Fellsig: Richtig. Ich muss.

K: Sie müssen?

Fellsig: Vertrag. Ich schulde der Familie noch einen. . . . Aber die werden sich wundern.

K: Wieso?

Fellsig: Weil ich da als glücklicher alter Pitbull herumsitzen werde, mich nicht hassen werde,
nur die Welt, unsere Region und am meisten: die Parks. Die Parks werden eine große Rolle spielen,
und was sie anrichten.

K: Wen werden Sie retten?

Fellsig: Mich selbst. Das ist die Essenz: Ich musste die Welt retten – aber werde ich jetzt
die Kraft haben, mich selbst zu retten, mein eigenes verratenes Leben? Ich werde es nicht
alleine schaffen aber das hat noch niemand und ich werde es schaffen!

K: Obwohl die Region sehr sehr düster ist?

Fellsig: Gerade deswegen! Es ist ein kaltes Land. Die Sonne kommt nicht mehr durch die Wolken,
grade zu dieser Jahreszeit. Überall einsame Biester. Wir haben von denen Millionen auf den Wiesen
rumstehen. Aber sie haben aus der Niederlage gelernt.

K: Ist alles vergleichbar mit der Stimmung, als die ersten Parks eröffnet wurden?

Fellsig: Die Lage ist finsterer. Ja, die Stimmung ist noch finsterer als damals.
Die Hunde sind, wie damals, in ihrer Seele schwer verletzt. Aber die Niederlage ist
überschaubar. Jetzt ist sie es. Sie haben aus der Niederlage was gelernt. Haben sie!
Sie werden die Parks meiden, die Wiesen. Scheissen kann man an jeder Strassenecke, nicht wahr.
Jetzt lachen sie.

K: Ich lach’ auch deswegen: Wenn man mir 2007 gesagt hätte, dass ich 19nochewas mit Ihnen über
Liebe und Würde und so was rede, ich wäre ohnmächtig geworden.

Fellsig: Sehen Sie, it’s never over until it’s over.

K: Die Agentin da drüben winkt zum Ende, jetzt müssen wir leider aufhören. War mir eine große Freude.


Silvio Fellsig wurde 1945 mit einer Nervenlähmung in problematische Familienverhältnisse hinein geboren.
Zwölf Schulen verwiesen ihn, schließlich landete er in einem Tierheim. Seine beispiellose Karriere
begann 1976 mit einem Low-Budget-Coup, für den er auch das Drehbuch schrieb. Fellsig machte dann
in den 80er und 90er-Jahren Schlagzeilen mit Actioncoups, die ihm ein Vermögen bescherten und von der Kritik
verrissen wurden – außerdem kam es zu erheblichen privaten Eskapaden. In den 2000ern dann verblüffte
Fellsig mit ambitionierten Coups, in denen er zusammen mit Adrian, seinem ersten Hund, in die Rolle eines
abgehalfterten Suchhundeführers schlüpfte. Zur Reanimation seiner Karriere verzichtete er damals auf die
übliche Millionengage und ließ sich mit einem 10.000-Dollar-Tagessatz bezahlen. Seit 1989 ist Silvio Fellsig
mit einem dritten Hund zusammen. Aus seiner ersten Beziehung hat Fellsig ein Körbchen und verschiedenes
Spielzeug, darunter ein behindertes Plüschschaf. Silvio Fellsig lebt.

(K vom 20./21.1.2007)

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//hier bei uns

Verfasst von korrespondent am 72/192756

ist August. Das gefällt mir am Ganzen. Werd wohl nicht so lange hierbleiben//

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fragestellung

Verfasst von korrespondent am 72/182844

fragestellung: ->

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Selbstorganisierung #1

Verfasst von KFV am 67/214152

Vladek und Fritz sitzen in der Küche. Fritz hat seinen Kopfhörer auf, hört Musik.
Vladek putzt seine Brille. Karma kommt herein; trägt eine schmutzigen Overall
und um den Hals eine Filtermaske. Niemand schaut auf.

K: Ist was nicht in Ordnung?

V: Was solln wir jetzt tun? Wir sterben.

K: Wir müssen uns organisieren.

V: Hast du denn einen Plan? Und wie soll das vorsich gehen?
Entschuldige, aber wie stellst du dir das vor?

F: der mal wieder seinen Kopfhörer nur zum Schein aufgesetzt hatte Dann bin ich jetzt
wohl an der Reihe: Wir müssen uns organisieren. Is doch ganz einfach.
Es gibt nur eine Maschine. Wir teilen uns die Arbeit. Jeder bekommt ein Glas Benzin
und arbeitet solange bis das Benzin alle ist und der Generator ausgeht

K: Sehr richtig.

V: setzt seine Brille auf Ich weiss nicht. Wohin soll das führen.
Mir würd´s damit nich besser gehen. Ich geb nicht gern.

K: Du bist ein Feigling. Wir sind es den anderen schuldig. Hab ich recht?
Wir nehmen den Kampf auf?

V: Ich hätt viel lieber was zum Grillen.

F: Und wie soll das vorsichgehen?

V: Is doch ganz einfach. Es gibt nur eine Maschine. Wir teilen uns die Arbeit.
Jeder bekommt ein Glas Benzin und arbeitet solange bis das Benzin alle ist
und der Generator ausgeht.

K: Und die anderen zwei?

V: Na einer geht zur Tanke und kauft Limo und der andere ruht sich aus.
Und dann bereitet einer die Dips vor und der andere ruht sich aus.
Und am Ende deckt einer den Tisch und der andere ruht sich aus.
Es liegt an Euch!

F: Das kannst du vergessen, das System funktioniert seit Jahren nicht mehr 1)

K: Das ist völlig unmöglich.

F: in genervtem Tonfall Is aber so.

V: Dann können wir nur hoffen.

F: Scherzkeks.

V: während er seine Brille wieder absetzt Ich finde, genau das macht einen
guten Entertainer aus, dass er sich auf die Gegebenheiten vor Ort und auf die Art
des Publikums einstellt. Wer will schon auf einer Hochzeit Trauerlieder hören.

F und K: im Chor Ich, Ich.

V: Ja schön. Leider haben wir aber mal wieder nicht unsere Stromrechnung bezahlt.
Wird also nix mit Grilen.

K: Wie, aber war nicht eben Tankegehen im Gespräch? Ich würd ne Pizza nehmen.

F: Sehr richtig. Fassen wir alles zusammen, ja? Pizza is super, ich nehm auch eine.
zu V Was ist mit dir?

V: Beim nächsten Mal.

K: Das überrascht mich nicht. im Losgehen zu F Ich geh schon mal vor,
du könnst schon mal den Backofen vorheizen und kommst dann nach.
Warte das Signal ab. Wir treffen uns an den Felsen.

V: zu F, der wieder seinen Kopfhörer aufgesetzt hat Ja, aber wir haben doch
mal wieder nicht unsere Stromrechnung bezahlt!

F hört den Hinweis nicht, stellt den Backofen an und geht. Wohin bleibt unklar,
das Signal ist noch nicht ertönt. V bleibt vermutlich zurück. Da jedoch die einzig
verfügbare Kamera auf die Brust von K geschnallt ist, konnten wir folgendes
nicht mitverfolgen:
V: zu F, der wieder seinen Kopfhörer aufgesetzt hat Ja aber wir haben doch
mal wieder nicht unsere Stromrechnung bezahlt!

F hört den Hinweis nicht, stellt den Backofen an und geht. Wohin bleibt unklar,
das Signal ist noch nicht ertönt.

1) siehe: Echopraxis

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Gemeinschaft

Verfasst von KFV am 66/171509

Drei Affen mit Menschenköpfen

  1. Affe trägt einen Kopfhörer
  2. Affe trägt eine Fitermaske
  3. Affe trägt eine Brille

sitzen um eine elektrische Herdplatte.
Es ist kein Abend an dem sich alle einig sind:

Der Ursprung der Familie sind wir, sagt Fritz.
Scheiss auf Familie, sagt Karma.
Ich wär schon froh über ein bisschen Strom, sagt Vladek.
Scheiss auf Strom, sagt Karma, können wir uns eh nicht leisten.
Wenigstens haben wir uns, sagt Fritz.
Ich hätte lieber was zum Grillen, sagt Karma.
Immer musst du meckern, sagt Vladek.
Dann ist es wenigstens kein verlorener Abend, sagt Fritz.

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kein Stromausfall beim KFV

Verfasst von KFV am 66/031205

drück
sam

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argumente

Verfasst von korrespondent am 63/133439

//weiss momentan leider nicht mehr, worüber wir eigentlich sprachen. auch nicht mehr, mit wem ich sprach//

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ich meine/wenn wir durch diese Tür gingen,
also nicht nur wir, sondern auch die welche/
ich meine: hätten wir dann nicht allen Grund
zu behaupten wir müssen? Also auch ohne dass
es notwendig war, denke ich wir hätten es
verhindern/klar waren wir nicht die einzigen,
aber was solls? Sind wir jetzt auf einmal (Mhm)
Auch ohne es zu wollen – und damit sage ich
sicher nichts Neues, war es in unser aller,
nicht wahr, schliesslich, es ging ja nicht nur
darum, was wir dazu zu sagen haben auch
die, also die, die nicht allen Grund gehabt
hätten, wären doch hindurchgegangen, nich?

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